Drohnen
Drohnenvorschriften in Frankreich 2026: Das Wesentliche

Die Drohnenvorschriften in Frankreich 2026 entwickeln sich regelmäßig weiter, und die Beherrschung der geltenden Regeln ist keine Option: Sie ist die Voraussetzung für einen friedlichen, legalen und ohne unangenehme Überraschungen fliegenden Flug. Ganz gleich, ob Sie eine Immobilienaufnahme, einen Veranstaltungsbericht oder einfach nur einen Freizeitflug vorbereiten, dieser umfassende Leitfaden bietet eine Bestandsaufnahme der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Und wenn Sie einen DJI Mini 4 Pro oder einen DJI Mini 5 Pro bei Fox Rider mieten, reisen Sie bereits mit identifizierter und versicherter Ausrüstung ab.
Der aktuelle europäische Regulierungsrahmen
Seit dem 1. Januar 2024 gelten die europäischen Vorschriften in Frankreich vollständig und harmonisieren die Praktiken in der gesamten Union. Es klassifiziert Drohneneinsätze je nach Risikograd in drei Hauptkategorien: offen, spezifisch und zertifiziert. Für den Freizeit- oder semiprofessionellen Einsatz mit einer allgemeinen öffentlichen Mietdrohne agieren Sie in der Kategorie open, der am besten zugänglichen.
Diese europäische Logik ersetzt das alte französisch-französische System basierend auf den Szenarien S1 bis S4. Das Ziel: Ein in Frankreich ausgebildeter Fernpilot kann nun in jedem EU-Land fliegen und dabei die gleichen Grundsätze beachten.
Die offene Kategorie und ihre Unterkategorien
Die offene Kategorie ist in drei Unterkategorien unterteilt, die den einzuhaltenden Abstand zu Personen definieren:
- A1: Flug in der Nähe von Menschen, reserviert für Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 250 g (wie die DJI Mini 4 Pro) oder C0/C1-zertifiziert.
- A2: Flug mindestens 30 Meter von Personen entfernt, für C2-zertifizierte Drohnen.
- A3: Flucht weg von Menschen und besiedelten Gebieten, zugänglich für alle Geräte der offenen Kategorie.

Obligatorische Anmeldung und Schulung
Vor dem Start muss jeder Fernpilot einige einfache, aber wesentliche Schritte ausführen:
- Registrieren Sie sich am AlphaTango : Über das offizielle DGAC-Portal können Sie eine UAS-Betreibernummer erhalten. Der Vorgang ist kostenlos und erfolgt online.
- Bestehen Sie die A1/A3-Schulung: auch am AlphaTango kostenlos, sie ist obligatorisch für Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250 g oder mit einer Kamera ausgestattet. Den Abschluss bildet eine kurze Online-Prüfung.
- Bringen Sie die Registrierungsnummer gut sichtbar auf dem Gerät an. Gute Nachrichten: Alle Mietdrohnen von Fox Rider sind bereits identifiziert und konform.
Grundlegende Flugregeln, die Sie kennen sollten
Das Gesetz regelt streng, wie man eine Drohne fliegt, egal wo man sich befindet. Hier die wesentlichen Grundsätze:
- Maximale Höhe: 120 Meter über dem Boden.
- Obligatorischer direkter Sicht (VLOS)-Flug: niemals hinter einem Hindernis oder außerhalb Ihres Sichtfelds.
- Flugverbot über Menschenansammlungen.
- Tagesflug nur, sofern nicht anders angegeben.
- Zwingende Einhaltung von regulierten Bereichen: Flughäfen, sensible Standorte, Militärgebiete.
- Respekt vor dem Privatleben: Keine Erfassung von Personen oder identifizierbaren Gegenständen ohne deren Zustimmung, noch Verbreitung von Bildern an Orten, an denen sie erkennbar wären.
Bei diesen Regeln handelt es sich nicht um einfache Empfehlungen: Sie verpflichten Sie zu Ihrer Verantwortung als Pilot und bestimmen die Gültigkeit Ihrer Versicherung.
Verbots- und Sperrgebiete: Vor jedem Flug prüfen
Vor jedem Start besteht der Reflex darin, die Geoportal-Karte oder die Anwendung Drone Keeper (ehemals AIP Drones) zu konsultieren, um zu überprüfen, ob das Gebiet autorisiert ist. Die häufigsten Einschränkungen betreffen:
- Die Umgebung von Flughäfen und Flugplätzen.
- Nuklearanlagen, Militäranlagen und Strafvollzugsanstalten.
- Nationalparks und Naturschutzgebiete.
- Denkmäler und geschützte Stätten.
- Innenstädte und dicht besiedelte Gebiete.
- temporäre Zonen: Ein Ereignis, ein Waldbrand oder eine Hilfsaktion können ein Gebiet über Nacht sperren.
Gerade für diese vorübergehenden Einschränkungen muss die Überprüfung unmittelbar vor der Sitzung und nicht mehrere Tage im Voraus erfolgen: Ein gestern geöffneter Bereich kann heute geschlossen werden. Ein Blick von wenigen Sekunden genügt, um ein folgenschweres Vergehen abzuwenden.
Seien Sie versichert, der größte Teil des Gebiets bleibt zugänglich. Die offenen Landschaften, Hügel und ländlichen Gebiete fernab von Großstädten und Luftfahrtplattformen bieten hervorragende Spielplätze und sind meist zum Fliegen geöffnet – die fotogensten Landschaften befinden sich oft dort, wo der Luftraum am freiesten ist.

Die Routine, die vor jedem Start befolgt werden muss
Ein gut vorbereiteter Flug ist ein Flug ohne unangenehme Überraschungen. Fünf Aktionen genügen:
- Überprüfen Sie die offizielle Karte, um zu bestätigen, dass Ihr Standort an diesem Tag für Flüge geöffnet ist.
- Überprüfen Sie die Wettervorhersage: Wind und Regen sind die Feinde der Drohne.
- Suchen Sie einen freien Startbereich, entfernt von Menschen und Hindernissen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre Registrierungen und Zertifizierungen auf dem neuesten Stand sind.
- Erwarten Sie das Unerwartete: Überwachen Sie Ihre Batterie und seien Sie beim geringsten ungewöhnlichen Verhalten zur Landung bereit.
Die leichtere Diät für Drohnen mit einem Gewicht unter 250 g
Gute Nachrichten für Nutzer des DJI Mini 4 Pro oder Mini 5 Pro: Diese Geräte mit einem Gewicht unter 249 g profitieren von einer leichteren Ernährung. Sie können in der Unterkategorie A1 fliegen, also näher an Menschen, wodurch sie sich besonders für Dreharbeiten in städtischen Umgebungen oder bei Familienveranstaltungen eignen.
Aber Vorsicht: Solange die Drohne mit einer Kamera ausgestattet ist – was bei allen unseren Modellen der Fall ist – bleibt die Registrierung am AlphaTango obligatorisch. Das Federgewicht vereinfacht die Dinge, verzichtet aber nicht auf das administrative Minimum.
Versicherung und Haftung für Fernpiloten
Kein Text verlangt den Abschluss einer Haftpflichtversicherung für eine Freizeitdrohne mit einem Gewicht von weniger als 20 kg. Für Schäden an Personen und Sachen an der Oberfläche entsteht automatisch Ihre Haftung: Der Geschädigte muss kein Verschulden nachweisen. Prüfen Sie daher, ob die Haftpflicht Ihrer Hausratversicherung den Einsatz einer Drohne abdeckt: Viele Verträge schließen Flugzeuge aus, einige schließen ausdrücklich auch Freizeitmodellflugzeuge ein. Bei Fox Rider, ist in allen unseren Drohnenmieten eine Bruch- und Diebstahlversicherung enthalten: Sie müssen keine zusätzlichen Schritte unternehmen und können beruhigt fliegen. Sie deckt die Ausrüstung ab, nicht jedoch Schäden, die Dritten entstehen.
Welche Strafen drohen bei Verstößen?
Bei Nichteinhaltung der Vorschriften drohen Ihnen empfindliche Sanktionen, die bis zu einer Geldstrafe von bis zu 75.000 € und in schwersten Fällen einer Freiheitsstrafe von einem Jahr reichen können. Die am häufigsten beobachteten Verstöße sind nach wie vor das Überfliegen von Sperrgebieten und das Überschreiten der maximalen Flughöhe von 120 Metern. Daher ist es besser, jeden Flug sorgfältig vorzubereiten.
Bereit zum Handeln?
Bei Fox Rider stellen wir Ihnen professionelles Equipment zur Miete zur Verfügung, das einsatzbereit ist und vor jedem Versand überprüft wird. Event, kreatives Projekt oder einfaches Flugvergnügen: Durch die Miete profitieren Sie von der besten Ausrüstung ohne große Investitionen oder Wartungsaufwand. Schnelle Lieferung in ganz Frankreich, inklusive Bruch- und Diebstahlversicherung und technischer Support per Telefon.